Ernährungsberatung – Wissenswertes über Ernährung, Körper, Geist & Seele

iss smart Ernährungs-beratung

„Ernährung nach Maß“ ist das Motto meiner Ernährngsberatung.

Das Ernährungsverhalten eines jeden Menschen wird stark von psychologischen, sozialen, kulturellen und gesundheitsbedingten Faktoren geprägt. Zudem reagieren wir unterschiedlich auf die verschiedensten Lebensmittel. Daher ist die „Ernährung nach Maß“ ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. „Ernährung nach Maß“ sollte so passen, wie das schöne Kleid oder der teuere Anzug vom Schneider. Das herauszufiltern ist eines der Aufgaben, die ich mir gesetzt habe. Individuelle Ernährungsstrategien herauszufiltern, zu erarbeiten und umzusetzen ist ein wichtiger Schwerpunkt meiner Beratung.

Die iss smart Ernährungsberatung hilft Ihnen mit einem breiten Spektrum an Themen, Ihre Gesundheit zu verbessern.

Gesunde Ernährung für
Körper & Geist

Dass Schokolade unser Glücksgefühl beeinflüsst, dass Nüsse gut fürs Gehirn sind, wissen Viele .Neu ist diese Erkenntniss nicht!
Aber wir können noch Einiges mehr tun, um mit unserer Ernährung den Körper und den Geist zu beeinflussen.
Wenn wir unsere Nahrung sorfälltig auswählen und zubereiten, „funktionieren“ auch Gehirn und Körper reibungsloser und zuverlässiger. Die Qualität der Ernährung hat also einen direkten Einfluss auf das körperliche – und damit auch auf das geistige – Wohlbefinden.
Planen Sie, wann immer das möglich ist, mehrere Mahlzeiten über den Tag verteilt. Dadurch wird verhindert, dass der Blutzuckerspiegel zu sehr absinkt und Sie plötzlich in ein Leistungs- und Stimmungsloch fallen. Am besten für zwischendurch eignen sich Obst oder Gemüse.
Bananen z.B. enthalten Serotonin, ein beruhigendes und entspannendes Hormon. Eine Banane zwischendurch kann das Leistungs- und Stimmungsloch ausgleichen und Stress abbauen helfen.
Koffein und Schokoade machen wach, das wurde in zahlreichen Studien nachgewiesen. Eine geringe Menge Koffein reicht aus, um über eine Zeitspanne von zwei Stunden konzentriert zu sein. Auch Schokolade hat diese Wirkung. Wie Tee enthält auch Schokolade Theobromin, das dieselbe anregende Wirkung wie Koffein hat. Ein kleines Stück bittere Schokolade kann oft Wunder wirken. Dunkle Schokolade enthält weniger Fett als Vollmilchschokolade. Dafür enthällt sie mehr Mineralstoffe und Spurenelemente.
Trockenfrüchte und Nüsse stillen auf gesunde Weise den Heißhunger auf Süßes. Achten Sie aber auf ungeschwefelte Trockenfrüchte. Nüsse enthalten nervenstärkende B-Vitamine und getrocknete Früchte natürliche Süße, die den Blutzuckerspiegel anhebt. Die Vitamine der B-Gruppe tragen zu einer positiven Grundstimmung bei, vor allen Vitamin B1, B3 und Vitamin B12 sind für unsere psychische Gesundheit unbedingt erforderlich.
Der Petersilie wird eine anregende Wirkung nachgesagt. Aber auch andere Kräuter wirken anregend und stimulierend auf das Immunsystem. Vitamin C wirkt in höherer Dosierung als ausgesprochener Muntermacher. Gewürze gegen „graue Tage“ sind Nelke, aber auch Zimt und Kardamon. Ingwer wirkt wämend und heizt so richtig von innen an. Außerdem stärkt er die Abwehrkräfte.
Und nicht zuletzt sind Eiweißstoffe die Energieträger des Lebens. Wer starken geistigen und körperlichen Belastungen ausgesetzt ist, sollte darauf achten, dass seine Nahrung diese Stoffe in ausreichender Menge enthält. Die in Eiweiß enthaltene Aminosäure Tyrosin bildet die Hormone Dopamin und Noradrenalin, die leistungsstärkend sind und Ihnen helfen, hellwach und konzentriert zu bleiben.

Beratungs-
schwerpunte

•Übergewicht/Adipositas

•Mangelernährung

•Lebensmittelallergien
•Beratung bei Metabolischen Syndrom (Fettstoffwechselstörung, Bluthochdruck, Diabetes mellitus,
Übergewicht)

•Beratung bei Gicht, Rheuma, Osteoporose, Krebserkrankung

•Beratung bei Reizdarmsyndrom, Darmsanierung
•Kochtaining
•Kinderkochen

Low-Carb-Diät

Ein sehr interessanter Artikel von Dipl. oec. troph. Ulrike Gonder
Wer eine Diät einhält, um abzunehmen, möchte am Ende nicht nur schlanker, sondern auch gesünder sein
Low-Carb-Diät erneut überlegen
2. September 2014 von Ulrike Gonder
Wer eine Diät einhält, um abzunehmen, möchte am Ende nicht nur schlanker, sondern auch gesünder sein. Während sich langsam herumspricht, dass man mit kohlenhydratreduzierten (low-carb) Diäten in der Regel besser abnimmt – mehr Kilos und vor allem mehr Fett – sorgen sich viele noch um die Herzgesundheit der erfolgreich Abgespeckten.

Denn wer weniger Kohlenhydrate isst, verspeist dafür meist etwas mehr Fett und/oder Eiweiß. Daher untersuchte ein Forscherteam von der Tulane-Universität im amerikanischen New Orleans, ob sich eine kohlenhydratarme Diät im Vergleich mit dem Fettsparen ungünstiger auf die Risikofaktoren für Herz und Gefäße auswirkt. Das Gegenteil war der Fall, wie das Team um Lydia Bazzano soeben im Fachblatt Annals of Internal Medicine (2014;161:309-318) berichtet.
Knapp 150 übergewichtige Männer und Frauen aßen ein Jahr lang entweder fettreduziert oder kohlenhydratreduziert. Beide Diäten wurden ad libitum durchgeführt, das heißt, es gab keine Kalorienvorgabe für die Teilnehmer, sie sollten sich lediglich an die Vorgaben der jeweiligen Diät halten und ansonsten essen, bis sie satt waren. Die Aufteilung in die Gruppen erfolgte nach dem Zufallsprinzip und alle Teilnehmer erfuhren das gleiche Maß an Betreuung und Beratung. Damit gehört die Studie zu den qualitativ besseren. Die Gruppe mit fettreduzierter Diät durfte maximal 30 % ihrer Kalorien aus Fett beziehen. Das entspricht den üblichen Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung für alle Bürger dieses Landes. Die low-carb-Gruppe durfte maximal 40 g Kohlenhydrate täglich essen, was in etwa einem Sechstel ihrer gewohnten Kohlenhydratmenge entsprach.
Im Laufe des Experiments, das 80 % der Teilnehmer bis zum Ende durchhielten, reduzierten beide Gruppen ihre Kalorienzufuhr gleichermaßen. Die “automatische” Kalorienreduktion beobachtet man häufig, wenn den Probanden keine Kalorienvorgaben gemacht werden. Allein die bewusstere Lebensmittelauswahl und das Sich-mehr-mit-dem-Essen-beschäftigen scheint dafür zu sorgen, dass man weniger isst. Und jetzt wird´s richtig spannend: Trotz der vergleichbaren Kalorienzufuhr speckten die Magerköstler im Lauf des Jahres durchschnittlich 1,8 Kilo ab, die Low-Carber jedoch 5,3 Kilo – also etwa das Dreifache! Und das, obwohl sie statt der vorgegebenen 40 durchschnittlich 90 Gramm Kohlenhydrate täglich zu sich nahmen (womit sie jedoch immer noch im low-carb-Bereich lagen).
Und damit nicht genug: Die Low-Carber hatten auch mehr Fettmasse verloren als die Fettsparer und sie hatten das bessere Risikoprofil: Ihr Verhältnis von Gesamtcholesterin zu HDL-Cholesterin war niedriger, ihre Blutfette (Triglyzeride) waren deutlicher gesunken und ihr HDL-Cholesterin (das gefäßschützende) war deutlicher gestiegen.
Mein Senf dazu:
Die besseren Stoffwechselwerte könnten natürlich daher kommen, dass die Teilnehmer, die kohlenhydratreduziert gegessen haben, mehr abgenommen hatten. Aus vielen anderen Studien wissen wir jedoch, dass low-carb-Diäten wie etwa LOGI die Risikofaktoren auch dann bessern, wenn nicht abgenommen wird – ein weiterer und wie ich finde entscheidender Vorteil der Kohlenhydratreduktion.
Erfreulich finde ich, dass die Medien das Thema gleich aufgegriffen haben, wie z. B.Spiegel Online. Dass dabei unnötigerweise gleich wieder auf bislang unbewiesene, angeblich schädliche Nebenwirkungen hingewiesen wird, schränkt meine Begeisterung natürlich deutlich ein. Wer eine ausgewogene Low-Carb-Ernährung pflegt, das heißt, eben nicht nur Steaks und Blattsalate isst, sondern eine Vielfalt an Gemüsen, dazu genug gesunde Fette und Öle und vollfette Milchprodukte, läuft eben nicht Gefahr, irgend etwas zu vermissen oder Mängel zu entwickeln, die am Ende gar aggressiv machen.